Einladung zur Mauerfall-Feier

ReFo im Ressourcenzentrum

Am traditionellen Herbstseminar über moderne Vermittlungsmethoden und Einsatz von Medien im DaF/DaZ-Unterricht beteiligten sich am 9. und 10. Oktober 2014 nicht nur Programmlehrer der ZfA und Deutschlehrer der DSD-Schulen, sondern auch Kollegen der DSM, des DAAD und der Moskauer Städtischen Universität für Pädagogik (MGPU).

 

Zum dritten Mal in Folge trat die DAAD-Lektorin Silke Blum (Rostov am Don) mit praxisbezogenen Unterrichtsvorschlägen, eigenen Didaktisierungen und Tipps zum Thema „Spielfilmeinsatz im DaF/DaZ-Unterricht unter dem besonderen Aspekt der Vermittlung von landeskundlichen Kenntnissen“ als Referentin auf.

 

Didaktisch aufbereitete Sequenzen aus „Lila, Lila“ (Alain Gsponer, 2008), „Meine Mutter, mein Bruder und ich“ (Nuran David Calis, 2008/2009) sowie „Aus der Tiefe des Raumes“ (Gil Mehmert, 2004) dienten als Grundlage zur Vermittlung von authentischem Wissen über die Alltagskultur und Vielfältigkeit der deutschen Gesellschaft. Das praktisch angelegte Seminar bot allen die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme, selbstständiger Erarbeitung von einzelnen Unterrichtsschritten und Erprobung eigener Regie-Ideen.

 

– Violeta Schauff, Ressourcenzentrum

“He came from a land Down Under …”

Fast so wie im 80er-Song der australischen Band „Men at Work“ war es, als die 9. Klassen der DSM am vergangenen Mittwoch einen ganz besonderen Gast zu Besuch hatten. Einen waschechten „Aussie“ hatten die wenigsten von uns bis dahin kennengelernt.

 

Anthony Sacca, gebürtiger Australier, der seit mehreren Jahren in Moskau lebt, kam auf Einladung der Fachschaft Englisch an die Schule, um den Schülern dieser Jahrgangsstufe, die sich im Unterricht gerade mit Australien beschäftigen, einen ausführlichen, sehr persönlichen und vor allem sehr witzigen Bericht über „sein“ Australien zu geben.

 

Über eine Doppelstunde lang fesselte er unsere Schüler durch seinen Vortrag. Sie erfuhren viel Wissenswertes und lernten die Kuriositäten dieses Kontinentes kennen. Sie bekamen auf diese Weise Einblick in eine Welt voller Merkwürdigkeiten, in der z. B. neun der zehn tödlichsten Tiere dieser Welt ihr Unwesen treiben und die Menschen einen Brotaufstrich als Nationalgericht feiern, der für europäische Geschmacks- und Geruchsnerven mehr als eine Herausforderung darstellt. 

 

“… and then he smiled and gave them some vegemite (sandwich).” Einige Mutige trauten sich sogar zu probieren.

 

Die Schüler der 9. Klassen und die Fachschaft Englisch danken Mr. Sacca für einen spannenden  und lustigen, vor allem aber auch sehr sympathischen Auftritt an der DSM.

 

See ya 'round, Mr Sacca!

 

– Kai-Uwe Dahm und Cathrin Sauret für die Fachschaft Englisch

„Zwei Jahre auf Bewährung. Für einen Todesschützen. Das ist doch was!?“ – Filmvorführung und historischer Diskurs mit Stefan Weinert

„Die Familie“ heißt der neue Film von Schauspieler und Regisseur Stefan Weinert, welcher im November 2014 in die Kinos kommen wird. In dieser Dokumentation erhalten die Angehörigen der Opfer an der innerdeutschen Grenze Gehör und berichten eindrucksvoll sowie emotional von ihrem Verlust und schildern ihre Sicht auf das Geschehene. 

 

Die Schüler der Klasse 11 und 12 erhielten die Möglichkeit, diesen Film in einer Art Vorpremiere an der DSM zu schauen und sich anschließend mit Stefan Weinert darüber auszutauschen. Sehr anspruchsvoll, anregend und lebendig wurde über die individuelle Verantwortung von Mauerschützen und Systemzwängen diskutiert. Einig waren sich die Beteiligten, dass selbst nach 25 Jahren Mauerfall eine historische Bewertung äußerst schwierig ist. 

 

Wir danken Stefan Weinert für den Besuch an der DSM und empfehlen seinen Film!

  

– Fachschaft Geschichte

Schülerwahlen 2014/15

Fortbildung zum Brandschutz und zur Sicherheit

Für alle Lehrer ist es wichtig, sich mit den Fragen des Brand- und Katastrophenschutzes zu befassen. Dazu hatten wir in dieser Woche durch und mit dem KKI-Team reichlich Gelegenheit. Am Freitagnachmittag wurden wir durch Herrn von Berg für diese ernsthafte Thematik sensibilisiert und machten uns über Schwachstellen dazu in unserem Bereich Gedanken. Am Sonnabend ging es konkret um den Brandschutz. Herr Schneider machte uns anfangs mit den theoretischen Kenntnissen vertraut. Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas hatten wir aber den größten Spaß bei den praktischen Feuerlöschübungen.

 

– Die Kollegen der Grundschule

Aktueller AG-Plan 2014/15

Für einige AGs gibt es aufgrund der hohen Nachfrage eine Warteliste (diese Kinder sind darüber informiert). Kinder, die von der Warteliste nachrücken, werden schriftlich informiert, sobald ein Platz frei wird. 

 

Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie Ihr Kind von einer AG abmelden wollen. Kinder, die drei Mal unentschuldigt fehlen, werden von der AG-Liste genommen und der Platz wird neu vergeben.

 

Ausfall von AG-Stunden sind der Info-Tafel zu entnehmen. Grundschulkinder werden vom AG-Leiter rechtzeitig schriftlich informiert.

 

 

Versöhnung über den Gräbern – gemeinsam aus der Geschichte lernen

Unsere Geschichte ist nicht nur vergangenes Geschehen, in vielen Fällen ist sie uns Mahnung und darf somit keinesfalls in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund rief Herr Karrasch, Lehrer der DSM, im vorherigen Schuljahr ein Projekt ins Leben, welches zehn Schülern aus den Klassen 5 bis 11 die Möglichkeit bot, den Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge im Rahmen der Projektwoche der DSM hautnah kennenzulernen. 

 

Am Anfang des Projekts stellte sich der Volksbund kurz vor und erklärte seine Tätigkeiten. So lernten wir, dass dieser sich neben der Umbettung deutscher Soldaten der beiden Weltkriege auf zentrale Kriegsgräberstätten besonders der Arbeit mit Jugendlichen und der Aussöhnung der Völker über den Gräbern widmet. Es werden multinationale Jugendworkcamps veranstaltet, Gedenkstätten angelegt und gemeinsam gepflegt, interkulturelles Verständnis geschaffen und Freundschaften geschlossen. Die Arbeit des Volksbundes hat somit eine immense Bedeutung für uns Jugendliche heute, aber auch für Familien, deren Väter und Söhne im Krieg gefallen sind, so auch um Rschew, wo bekanntermaßen im 2. Weltkrieg eine Schlacht stattfand, die insgesamt mehr als eine halbe Millionen Menschenleben forderte.

 

Im weiteren Verlauf des Projekts sprachen wir per Skype mit deutschen Veteranen aus Gütersloh, die in Rschew kämpften und sich seitdem für die Aussöhnung der ehemaligen Kriegsgegner einsetzen und so u. a. das Anlegen der Kriegsgräberstätte für deutsche und sowjetische Soldaten in Rschew mitinitiiert haben. Neben ganz persönlichen Kriegserlebnissen und interessanten Informationen gaben diese uns aber vor allem eins mit auf den Weg: „Setzt euch für Völkerverständigung und -versöhnung ein und wahret den Frieden!“

Heute befindet sich auf dem Stadtgebiet Rshews, neben den Friedhof der Roten Armee, der deutsche Soldatenfriedhof. Diese Friedhöfe besuchte unsere Projektgruppe dann während der Projektwoche ebenfalls. Wir legten vor Ort Kränze nieder, führten Gespräche mit russischen Veteranen, trafen einheimische Schüler und besichtigten auch das Museum, welches über die Schlacht um Rschew informiert. Daneben lernten wir die aktive Arbeit des Volksbundes mit Jugendlichen aus verschieden Nationen und die enge Städtepartnerschaft Rshews mit Gütersloh hautnah kennen, welche neben dem Frieden auch die Völkerverständigung in Zukunft fördern soll: So spielten uns russische Schüler ein kleines Theaterstück vor und sangen für uns, anschließend saßen alle noch bei Tee und Pfannkuchen zusammen. Dabei wurden schon Pläne geschmiedet, wie man zukünftig gemeinsame Projekte gestalten könnte.

 

Das Projekt mündete nun am 20. September für zwei Schülerinnen unseres Projekts und zwei Lehrer in der Teilnahme an der feierlichen Einweihung der „Trauernden Eltern“ auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Rschew. Dabei handelt es sich um ein bedeutendes Bildnis der Künstlerin Käthe Kollwitz, welches zum Frieden mahnt und in seiner Form ausdrückt, dass Krieg in erster Linie Leid über jeden Einzelnen bringt. Im Rahmen der Einweihung bot sich für unsere Projektteilnehmerin Aliona Harten darüber hinaus die Möglichkeit, eine Rede zu halten, u. a. vor dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation und Veteranen der Schlacht von Rschew.

 

Das Projekt machte uns allen klar, wie wichtig eine Versöhnung über den Gräbern tatsächlich ist. Sie ist Grundlage für eine friedliche Zukunft und ein Garant dafür, dass nicht noch einmal zahlreiche unschuldige Menschenleben sinnlos ausgelöscht werden. Wie der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt einst feststellte, „ist Frieden zwar nichts alles, aber alles ist nichts ohne Frieden“ - und das wird auch zukünftig zweifelsohne für jeden Menschen der Wahrheit entsprechen.

 

Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, dass dieses Projekt realisiert werden konnte!

 

– Lisa Baumstark (im Namen der ganzen Projektgruppe)

Willkommen auf der Homepage der DS Moskau!

Die Deutsche Schule Moskau »Friedrich-Joseph Haass« ist eine von der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) anerkannte deutschsprachige Auslandsschule, die Mitglied im Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) ist und die von der Bundesrepublik Deutschland großzügig gefördert und über die Zentralstelle für das Auslandschulwesen (ZfA) aktiv unterstützt wird. Wir verstehen uns als Mitglied dieses internationalen Netzwerkes. Die Schule ist seit 2009 auch stolzes Mitglied der Partnerschulen, die durch das Auswärtige Amt zusätzlich gefördert werden.

 

Die DSM hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schülern, deren Eltern sich, meist aus beruflichen Gründen, vorübergehend in Moskau aufhalten, eine erfolgreiche Fortsetzung ihrer in Deutschland begonnenen Schullaufbahn zu gewährleisten. Um Schülerinnen und Schülern einen schulisch problemlosen Übergang von Deutschland nach Moskau und umgekehrt zu ermöglichen, richtet sich die DSM nach innerdeutschen Lehrplänen. Wir unterrichten aber auch viele Kinder deutscher und  russischer Herkunft, die in Moskau aufwachsen und dort viele Jahre ihrer Schulzeit an der Deutschen Schule verbringen. Bei uns gibt es auch Schüler aus weiteren 14 Nationalitäten.

 

Uns eint vor allem die Kenntnis und Liebe zur deutschen Sprache, die uns wie ein Band verbindet. Selbstverständlich erwirbt man bei uns wie an vielen deutschen Gymnasien auch Kenntnisse der englischen und französischen Sprache. Russland erweisen wir unsere besondere Referenz, indem alle Schüler von der 1. bis zur 12. Klasse die Sprache unseres Gastlandes erlernen.

 

Wir richten uns mit unserer Homepage:

 

An alle Schülerinnen und Schüler, damit sie vor ihrem Umzug nach Moskau oder nach ihrem erfolgreichen Abitur an der DSM oder nach ihrer Rückkehr nach Deutschland oder auch aktuell alle Vorgänge, Entwicklungen und Ereignisse an der DSM erleben und erfahren können. Das nimmt unseren zukünftigen Schülern auch ein bisschen die Sorge, ob man sich denn in Moskau wirklich wohl fühlen kann und stärkt bei unseren Abgängern die Erinnerung an schöne Tage an der DSM.  Herzlich Willkommen!

 

An alle Eltern, die rechtzeitig wissen wollen welche Ausbildungsangebote die DSM bietet und die sich zu unterschiedlichen Themen informieren wollen und auch Kontakte zum Sekretariat der Schulleitung, der Verwaltung oder dem Vorstand suchen.  Wir helfen Ihnen gerne!

 

An alle Gäste, Partner und Freunde der DSM und natürlich auch an interessierte Lehrer, die sich für eine Tätigkeit an der DSM interessieren. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

 

Lesen Sie besonders als »Moskauer« die Homepage regelmäßig, damit wir tatsächlich auf schnellem Weg Informationen weitergeben können! Schreiben Sie uns, wenn Sie Anfragen, Anregungen und Ideen haben. Wir interessieren uns für Ihre Meinung!

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