„Raufen nach Regeln“ für Hortkinder

Seit Donnerstag heißt es wieder „Raufen nach Regeln“ für eine  neue Gruppe von Hortkindern. Dieses Mal richtet sich das Angebot an Kinder der ersten Klassen, die inzwischen im Schulalltag der DSM angekommen sind.

Mit der Unterstützung von Frau Scholz (Hort) und Frank Chatoupis (Schulsozialarbeit) lernen und üben die Kinder ein faires und  rücksichtsvolles Rangeln und Raufen. In spielerischen Einheiten wird ihnen ihrem Bedürfnis nach körperlicher Auseinandersetzung Raum gegeben. Darüber hinaus werden eher zurückhaltende und schüchterne Kinder durch dieses Angebot gestärkt. 

Bevor das eigentliche Rangeln und Raufen losgeht, stehen in den ersten Wochen Bewegungsspiele im Vordergrund, die Körperkontakt erfordern. Mit ihrer Hilfe wird die sogenannte „Stopp-Regel“ eingeführt und geübt: 

„Wenn ich etwas nicht möchte, sage ich Stopp. Mein Spielpartner hört sofort auf“. 

In einer zweiten Phase werden Vertrauensspiele durchgeführt. Schließlich steht in einer dritten Phase das körperliche Kräftemessen im Vordergrund.  

„Raufen nach Regeln“ stärkt die sogenannte „Selbstwirksamkeit“ der Kinder. Damit ist das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten gemeint, Herausforderungen erfolgreich bewältigen zu können.

Frank Chatoupis, Schulsozialarbeit