Vulkanausbrüche im Erdkundeunterricht

Am 10.10.2019 führte die Klasse 7a im Erdkundeunterricht bei Frau Bieberstein ein Experiment durch, in dem ein Vulkanausbruch simuliert werden sollte.

Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte die Aufgabe, aus den Materialien Backsoda, Essig, Wasser, Spülmittel und Lebensmittel- oder Eierfarbe einen Vulkan zu bauen und ihn zum Ausbruch zu bringen. Besonders wichtig dabei ist eine große, wasserdichte Unterlage, z. B. ein Tablett, denn damit spart man sich eine größere Putzaktion danach.

Zuerst füllt man in ein schmales hohes Glas eine gute Portion Backsoda, formt um das Glas den Vulkankegel und fixiert ihn mit etwas Tesafilm auf der Unterlage. Parallel dazu wird in einem anderen Glas das „Magma“ zubereitet. Dabei ist es wichtig, so lange zu rühren, bis sich die Farbtabletten vollständig aufgelöst haben.

Nachdem im Vulkankegel mittels einer Schere der Krater ausgeschnitten ist, muss „das Magma“  schnell über den Schlot in die Magmakammer, also das Glas mit dem Backsoda, gebracht werden.

Der Ausbruch folgt sogleich. Die austretende rote oder orange Flüssigkeit sieht wie Lava aus. Es ist ein effusiver Ausbruch, wie bei den Vulkanen auf Hawaii oder Island, weil die Lava sehr dünnflüssig ist und sich weit ausbreiten kann. Solche Vulkane bestehen nur aus Lavaschichten und heißen Schildvulkane.

Das Aufräumen war wegen des Chemieraumes halb so schlimm und wir freuen uns schon auf weitere Experimente.

Zakaria Mousli/Joanna Bieberstein