Exkursion der 4. Klassen zum ZDF Studio Moskau

Es war in einem alten Haus in der Nähe vom Kiewer Bahnhof. Wir dachten schon, wir sind falsch gefahren. Doch als wir drinnen waren, haben wir uns gewundert: So viele Räume auf zwei Etagen verteilt. Das könnte spannend werden.

Die Chefin Frau Gaa hat uns freundlich begrüßt und einen Film gezeigt, wo wir sehen konnten, wie die Kindernachrichten von Logo gemacht werden. Danach hat man uns in vier Gruppen aufgeteilt und zu verschiedenen Stationen geschickt. Frau Samoilowa, Frau Fülling und Herr Hofmann waren auch mit dabei.

Wir durften in den Schnittraum. Dort werden die Filme zusammengeschnitten. In einem anderen Raum konnten wir die Kamera ausprobieren. Frau Gaa erzählte: „Wenn eine Korrespondentin keine Zeit mehr hat, um für eine Reportage irgendwo anders hinzufahren, stellt sie sich einfach auf den Balkon des Kameraraumes. Dort gibt es nämlich einen schönen Hintergrund: das Hotel Ukraina. Man erkennt dann gleich, dass diejenige sich in Moskau befindet.“ Das haben wir natürlich auch gemacht.

Es gab auch ein grünes Zimmer. Es ist das Studio. Die grüne Wand ist ein technischer Trick. So kann man den Ansager im Studio vor jeden beliebigen Hintergrund setzen. Im Studio gab es einen Tisch, wo sich ein Kind hinsetzen durfte (wenn es wollte) und die anderen konnten es im Nebenraum auf einem Bildschirm sehen. Das Kind konnte sich den Hintergrund wünschen. Das war sehr lustig. Es gab zum Beispiel Löwen, Präsident Putin oder den Kreml.

Manchmal kann es auch gefährlich werden für die Korrespondenten. Die Producerin hat uns erzählt, dass ein Korrespondent über die waghalsigste Toilette der Welt berichten wollte. Sie ist in Sibirien auf einem Berg. Er ist hingefahren, aber hat nicht an das Wetter gedacht. Es war Winter und -40 Grad kalt. Er wollte trotzdem diese Toilette sehen. Deshalb hat er jetzt zwei Zehen weniger, sie sind ihm leider abgefroren.

Der Ausflug war ein großer Erfolg und hat allen Kindern gefallen. Jetzt wissen wir endlich, wie ein Fernsehstudio funktioniert.

 

Jana, Mia und Nathan