Kann Unterricht noch besser werden?

Vor der Klasse stehen und unterrichten ist nicht nur die typischste, sondern auch die wichtigste Tätigkeit von Lehrerinnen und Lehrern. Damit die Professionalität der Unterrichtenden im Allgemeinen und der Unterricht an der DSM im Besonderen stetig weiterentwickelt werden, existieren an der Schule eine Reihe von Mechanismen, Gremien und Arbeitsgemeinschaften. Dazu gehören auch wir „BegleiterInnen für Unterrichtsentwicklung“. Diese Woche haben wir uns mit den KollegInnen der anderen Schulen unserer Fortbildungsregion 9 in der Deutschen Schule Genf ausgetauscht. 

Hauptthema des dreitägigen Programms war die Förderung der Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Unterrichts. Dieses wurde sinnvoll ergänzt durch die anschauliche „Vorführung“ unterschiedlicher Formen angeleiteten Feedbacks, worauf sich eine Reihe von GS- und SEK-Lehrerinnen der Deutschen Schule Genf vorbereitet hatte. 

Ferner trainierten wir an konkreten Fallbeispielen, wie wir mit Hilfe gemeinsamer Unterrichtsplanung und anschließender Hospitation Kolleginnen und Kollegen bei ihrer individuellen Weiterentwicklung begleiten können.

Reflexionen über das an den Schulen der Region 9 durchaus unterschiedlich ausgeprägte Selbstverständnis und die persönlichen Schwerpunkte der einzelnen BegleiterInnen für Unterrichtsentwicklung rundeten die Veranstaltung ab. Und natürlich haben wir noch in Genf die nächsten konkreten Schritte für die Unterrichtsentwicklung an der DSM geplant. Denn eines ist klar: Die ständige qualitative Weiterentwicklung von Unterricht gehört zur Professionalität von Schule und zur individuellen Lehrerprofessionalität unbedingt dazu.

Daniel Schüttlöffel, Grundschule

Dinara Andershanova, Sekundarstufe