Neu in der Sekundarstufe…

Am Montag begann für viele SchülerInnen eine neue Epoche in ihrer Schullaufbahn. Ganz besonders trifft das auf die 34 Mitglieder der beiden neuen fünften Klassen zu.

Dieses Jahr war der Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe aufgrund der durch Corona verursachten Umstellung auf Fernunterricht der DSM im März extrem erschwert.

Der Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe I bedeutet immer einen neuen Lebensabschnitt und ist dementsprechend ein einschneidendes und prägendes Ereignis für die Kinder, aber auch für deren Eltern.

Das pädagogische Ziel der Deutschen Schule ist es daher, auftretende Ängste, Unsicherheiten und Orientierungsschwierigkeiten durch die sogenannten Kennenlerntage abzubauen. Da wir uns alle nun fünf Monate lang nicht gesehen haben, hieß es ab Montag für Groß und Klein, sich wieder aneinander zu gewöhnen.

Dafür haben wir uns die ganze Woche Zeit genommen. Herr Becker und Frau Schulz von der Schulsozialarbeit unterstützen dieses Jahr die beiden Klassenlehrer Herr Saslawski für die Klasse 5a und Frau Bender für die Klasse 5b mit tatkräftiger und fachkundiger Hilfe.

Nach der langen Zeit ohne Präsenzunterricht und „normaler“ Schule haben sich die Kinder und die neuen Klassenleitungen Raum und Zeit für das gegenseitige Kennenlernen genommen.

Ziel ist es, einen ersten Impuls zu setzen, damit jedes Mitglied der Klassen a und b einen guten Platz in der neuen Klassenzusammensetzung finden wird.

Verschiedene Kennenlernspiele wurden eingesetzt, um an der einen oder anderen Stelle das Eis zwischen den SchülerInnen zu brechen.

Die SchülerInnen bekamen in der ersten Schulwoche auch immer wieder Zeit eingeräumt, viele Fragen zu stellen. Die Anforderungen an einen Sekundar-1-Schüler sind anders als an einen Grundschüler, darüber wurde viel reflektiert und es wurde auch gemeinsam überlegt, wie man die durch Corona bedingten Veränderungen, wie Maske tragen, Abstand halten, neue Aufenthaltszonen und -zeiten etc. gut einhalten kann.

Während der gemeinsamen Klassenstunden wurden auch die Schul- und Klassenregeln besprochen. Diese gemeinsame Erarbeitung von Regeln des Miteinanders schafft bei allen Beteiligten erste Akzeptanz und die Bereitschaft, diese auch umzusetzen. Die Schüler sollen für ihr eigenes Handeln und für das Wohlergehen der Klasse Verantwortung übernehmen.

Das ganze Schuljahr über steht die Schulsozialarbeit den beiden Klassenleitungen für die Lernfelder Klassenklima, soziales Miteinander und gelebte Gemeinschaft zur Verfügung. Ein gutes Klassenklima entsteht nicht einfach so, es braucht einen guten Nährboden und entsprechende Pflege von allen Lehrpersonen und den SchülerInnen selbst.

Nächste Woche wird auch in die neue Online-Plattform „IServ“ eingeführt und gemeinsam mit den Schülern die persönlichen Accounts angelegt. Auch hier unterstützen Frau Schulz und Herr Becker die beiden Klassenlehrer gern. Im Team arbeitet es sich einfach besser mit den quirligen und teilweise auch aufgeregten Fünftklässlern.

Wir profitieren enorm von der guten Vorbereitung der SchülerInnen durch die Grundschule der DSM. Man merkt sofort, ob Kinder von einfühlsamen  und engagierten Lehrern in der Grundschule begleitet wurden.

Wir können auf viele Ressourcen und Kompetenzen bei den Kindern zurückgreifen. An dieser Stelle vielen Dank an das Team von Frau Hackmann!

Katrin Schulz, Schulsozialarbeit